Benkyôôô!!! ~ Luxemburg braucht Psychologen

Saving my Face

Juli 6, 2008 · Keine Kommentare

Lang, lang ists her, da habe ich den letzten Eintrag hier verfasst und habe mich darüber gefreut dass ich etwas zu schreiben wusste, auch wenn es wohl niemanden wirklich interessiert hatte. Heute, hunderte und aberhunderte von Stunden später ist es wieder soweit. Ich habe wieder so wenig zu tun dass ich mir die Zeit nehmen kann, mit meiner Beschäftigungstherapie fortzufahren.

Die Klausuren sind geschrieben, einige besser, andere nicht besser, aber die Hauptsache ist doch dass sie geschrieben sind. Jetzt ist es vollbracht, niemand kann mehr etwas daran ändern, und meine Gedanken können sich wieder anderen Dingen zuwenden, wie zum Beispiel der Frage, ob ich denn wenigstens ein paar Klausuren bestanden habe, oder aber die Frage, wann wohl die Resultate erscheinen werden, oder aber auch die Frage, wann man mir schlussendlich bescheid geben wird ob die Fondation Biermans-Lapôtre in Paris mich aufnehmen wird oder nicht. Wie gesagt, meine Gedanken sind frei… … …

Am Freitag gabs dann noch einen kleinen Leckerbissen zur Ablenkung: KT Tunstall trat im Atelier auf, und ich war dabei. 16 Lieder, danach noch 3 zur Zugabe und nicht ein einziger Krummer Ton war dabei. Gut, ihr fiel erst in der Hälfte eines Songs auf dass ihre Gitarre verstimmt war woraufhin sie das Leben anhielt (”Life, Stop!”), das Instrument auf Vordermann brachte und wieder anfing (”Life, Go!”), sie behauptete, Luxemburger seien faul weil sie sich keinen originelleren Namen für ihre Hauptstadt einfallen gelassen haben, und sie bewunderte die Brüste der luxemburger Frauen nachdem das Publikum sich mit einem “nooooo” zum Thema Schönheitsoperationen äusserte. Zugegeben, der Zusammenhang zwischen plastischer Chirurgie und dem Lied “Saving my Face” ist mir erst später klargeworden, aber an dem Abend erwartete ja auch niemand intellektuelle Hochleistungen von mir.

Zum Abschluss noch ein Kleiner Tipp zum Thema “wie behält man mich in Erinnerung”:
Man gehe zum plastischen Chirurgen und frage nach einer massiven Handvergrößerung. (”Wow dude, look at that huuuge hand he’s got!”)
Ich verabschiede mich mit der Geschichte des Baumes der die Menschen scheiße findet.
Erröten = Gesichtskastration!!

Saving my Face - KT Tunstall

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Not Now But Soon…

Mai 7, 2008 · Keine Kommentare

Nachdem mein Blog es nun geschafft hat, 27 Tage lang NONSTOP (!) online zu sein dachte ich mir dass es endlich an der Zeit sei, musikalisch zu werden, und ich muss nun wirklich nicht lange nach einem Künstler suchen den ich hier vorstellen möchte:

Imogen Heap

Foto: Mark Owens (www.markowensphoto.com)

Die ehemalige Sängerin der Formation “Frou Frou”, welche Kennern von “Garden State” ein Begriff sein dürfte, arbeitet gerade an ihrem dritten Soloalbum (nach den beiden Alben “iMegaphone” und “Speak For Yourself”). Obschon das Album erst im Winter rauskommen wird gibt es jetzt schon eine erste Hörprobe: “Not Now But Soon” ist Teil des Soundtracks der NBC-Serie Heroes (”Yattaaa!!!“) und kann auf Imogens MySpace-Seite (http://www.myspace.com/imogenheap) genossen werden.

Neben diesem kleinen Vorgeschmack hält sie ihre Fans aber auch auf eine weitere Art am zappeln: Regelmäßig lädt sie neue Teile ihres Video-Blogs (vblog) auf Youtube hoch, welche oft kleine Teaser der Lieder enthalten, an welchen sie gerade arbeitet. Hier (http://www.youtube.com/watch?v=VcT0Sn9obDo)
gibt sie zum Beispiel Teile von “A-ha” zum Besten. Leute, die nicht gerne verrückten Frauen mit Londoner Akzent zuhören wie sie über Berlinreisen reden sollten gleich zu 05:30 des Videos vorspulen (ich liebe diese altertümlichen Begriffe ;-) ) und sich an den folgenden 30 Sekunden ergötzen. ERGÖTZEN!!!

(Not Now But Soon - Imogen Heap)

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Running on Sunshine

Mai 4, 2008 · Keine Kommentare

Endlich hat der Gott (oder die Göttin, Anmerkung des internationalen Gleichberechtigungskommitees in Blogs, um Blogs und um Blogs herum) auf meine vielen Beleidigungen reagiert und Luxemburg wieder schönes Wetter verschafft. Von nun an werde ich ihm (oder ihr, A.d.i.G.i.B.u.B.u.u.B.h.) jeden Abend huldigen… Ich weiss noch nicht ganz genau wie ich das machen soll, aber ich bin für Vorschläge offen. Sollte mir nichts besseres einfallen bekommt “es” ganz nach Shinto-Art jeden Abend eine frische Schale ungekochten Reis vor den selbstgebauten Altar gelegt. Ob ein Kleiderschrank auch als Altar für die Sonnengottheit dienen kann/darf? Ich frag mal Conniepedia…

Sonne... Oh mein Gott, Sonne!

Sonne… Oh mein Gott, Sonne!

Neues Leben...

Neues Leben… Es lebe Darwin!

Unkraut = Frühling! Yeehah! ;-)

Unkraut = Frühling… Yeehah! ;-)

(Running on Sunshine - Jesus Jackson)

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Off The Hook!

Mai 1, 2008 · Keine Kommentare

Jaaaaaaaaa… Endlich ist sie da, die Bestätigung - nein, DIE Bestätigung schlechthin: Das nächste Semester werde ich ohne Steffi, PDKrampy und meinen Kumpel (Audi)Max auskommen müssen, da das “Institut de Psychologie” der “Université René Descartes Paris V” mein Flehen erhört hat und mich nächstes Semester dort aufnimmt.

Nachdem ich mir an die hundert Unterschriften von meinem Studienleiter erschlichen hatte und meine ganze Dokumentsammlung mehr als nur einmal bei meiner Lieblings-SEVE-Mitarbeiterin abgegeben durfte habe ich jetzt endlich die Bestätigungsmail erhalten. Vom 3ten September bis zum geschätzten 31ten Januar werde ich also französische Großstadtluft statt Vorortmief schnüffeln dürfen und mich tatsächlich wie ein Student fühlen können. Ich seh’s schon vor meinem geistigen Auge… Verkehrschaos, Kriminalität, lästige Touristen, schlechtes Wetter und Disneyland Paris. Ich freu’ mich!

Hier noch ein rauskopiertes Item des Anmeldeformulars welches mir besonders gut gefallen hat:

Je donne des informations sur mon niveau de français:

Je suis débutant(e): je ne passe pas le test.

Je parle français: je passe le test, je vais recevoir le lien du site par mail.

Frei übersetzt: Ich bin Anfänger - Schon gut / Ich spreche französisch - Beweis’ es! Fängt schon sehr nett an bei den Franzosen… ;-)

(Off The Hook - CSS)

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It’s Oh So Quiet…

April 14, 2008 · Keine Kommentare

Und wieder mal ein herrlicher Montagmorgen an der Uni Luxemburg. Psychobiologieklausur einigermaßen gut überstanden, und gleich weiter zur Statistik. Heidewitzka… Hier einige künstlerische Impessionen unseres grotesk-pitoresken Kampusses in Walfer. Besonders gut gefallen mir übrigens die blattlosen Bäume. Im April. Nur weiter so, Wetterfee, ich wette du bist alt und hässlich.

Der reinste Menschenauflauf…

Mein Freund, der Max…

So sieht das neue Jahrtausend aus, und wieder alles voller Menschen…

Schon lustig dass am vorlesungsfreien Wochenende mehr Leute auf dem Kampus waren als an einem Montag… Da sieht man wie motiviert die luxemburger Studenten an die Sache rangehen. Zu unserer Verteidigung will ich allerdings anmerken dass viele Dozenten es ebenfalls nicht für nötig halten, uns mit ihrer Präsenz zu erfreuen. Ob da ein Zusammenhang besteht? Ein Fall für das Team von Galileo Mistery…

(It’s Oh So Quiet - Bjork)

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New Soul

April 12, 2008 · 1 Kommentar

Neue Studenten braucht das Land! Nach dem Motto war ich einer der wenigen Glücklichen die die kleinen, eingeschüchterten Schüler am Tag der offenen Tür der Uni Luxemburg von Gebäude zu Gebäude schicken durfte. Das Ganze lief jedes mal nach dem selben Schema ab:

1) Person X Betritt in Begleitung eines Elternteils den Präsentationsraum der Psychologie, bleibt sofort stehen und versucht so unauffällig wie möglich zu wirken, obschon der Raum voller Studenten mit unterschiedlichen Flugblättern ist.

2) Person X wird von einem der Studenten gefragt für welches Fach sie sich denn interessiere. Person X tut so als hätte sie den Studenten gerade erst in dem Augenblick gesehen.

3) Person X ist am Lehramtsstudium interessiert.

4) Person X verlässt den Raum, Studenten stellen sich wieder gelangweilt hin und warten auf die nächste Person.

Zudem habe ich ein neues Vorurteil kennengelernt: “Ich habe gehört, Luxemburger seien allesamt extrem verschlossen, dabei sind die hier alle voll nett!”. Man zerstört doch immer wieder gerne Klischees…

(New Soul - Yael Naïm)

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Erase/Rewind

April 12, 2008 · Keine Kommentare

Was mach’ ich nur, was mach’ ich nur… Verschwende ich meine Zeit mit einer unnötig zeitintensiven Tätigkeit wie Bloggen oder lerne ich dann doch etwas für meine Psychobiologie-Klausur am Montag? Bloggen, ganz klar. Als zukünftiger Therapeut muss ich mich immerhin mit den verschiedensten Therapieformen beschäftigen, und deshalb nehm’ ich mir heute die Beschäftigungstherapie vor. Klappt bis jetzt ganz gut, kanns nur weiterempfehlen.

Bin übrigens gespannt wie lange ich das mit den Titel-Liedern durchhalte…

(Erase/Rewind - The Cardigans)

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